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    Fragen und Fühlen

    Fünf Tipps für den Kleidertausch

Wer die Um­welt scho­nen möch­te, kauft nicht dauernd neue Kla­mot­ten. Doch der In­halt Ihres Klei­der­schranks lang­weilt Sie auch schnell? Ein Klei­der­tausch ist ein mög­li­cher Aus­weg aus die­sem Di­lem­ma.

03. Juli 2024

Fri­schen Wind in den Klei­der­schrank brin­gen, oh­ne neue Kla­mot­ten zu kau­fen: Mit Klei­der­tausch­ver­an­stal­tun­gen kann das klap­pen. Noch nie da­von ge­hört? An­ge­bo­ten wer­den sie vie­ler­orts, et­wa von Ver­ei­nen oder Ini­tia­ti­ven. Ak­tio­nen, die nicht nur Um­welt und Geld­beu­tel scho­nen, son­dern auch ei­ne gu­te Ge­le­gen­heit sind, den ei­ge­nen Stil wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Fünf Tipps für Tausch-Neu­lin­ge. 

1. Ver­an­stal­tung soll­te zum ei­ge­nen Ge­schmack pas­sen

Klei­der­tausch ist nicht gleich Klei­der­tausch. Wer mit­ma­chen möch­te, in­for­miert sich des­halb am bes­ten vor­ab über die Rah­men­be­din­gun­gen, rät die Per­so­nal Sty­lis­tin Alexandra Plos aus Wien. 
Gut zu wis­sen et­wa: Wie se­hen die Tausch­re­geln aus? Kann man bei­spiels­wei­se so vie­le Stüc­ke mit­brin­gen und mit­neh­men, wie man möch­te, oder gibt es Be­schrän­kun­gen? Au­ßer­dem: Was pas­siert mit den Klei­dungs­stü­cken, die nie­mand mit nach Hau­se neh­men möch­te? Und wel­che Ar­ten von Kla­mot­ten wer­den ei­gent­lich ge­tauscht? Han­delt es sich bei­spiels­wei­se um ei­nen Tausch von be­son­ders aus­ge­fal­le­nen Stü­cken oder sind eher Basics ge­fragt? 
Ist man un­si­cher, ob das je­wei­li­ge For­mat zu den ei­ge­nen Vor­stel­lung­en und zum Inhalt des Klei­der­schranks passt, kön­ne man häu­fig aber auch ein­fach erst mal vor­bei­schau­en, oh­ne di­rekt im gro­ßen Stil mit­tau­schen zu müs­sen, sagt Plos. Sie or­ga­ni­siert selbst Klei­der­tausch­ver­an­stal­tun­gen. 

2. Ei­ge­nen Klei­der­schrank un­ter die Lu­pe neh­men

Am bes­ten über­legt man schon ei­ni­ge Ta­ge vor der Ver­an­stal­tung, wel­che Stüc­ke man tat­säch­lich ger­ne ge­gen an­de­re tau­schen möch­te, rät Plos. Das kön­nen Fehl­käu­fe sein. Oder auch das Ge­gen­teil: „Stü­cke, die man ein­fach viel zu viel ge­tra­gen und an de­nen man sich ab­ge­se­hen hat. Zu­min­dest wenn sie noch in Ord­nung sind.“ 
Ram­po­nier­te Klei­dungs­stü­cke ha­ben auf ei­nem Klei­der­tausch hin­ge­gen nichts ver­lo­ren. Eben­so we­nig wie ak­tu­el­le Lieb­lings­stü­cke oder Kla­mot­ten, die man viel­leicht doch gerne noch mal tra­gen wür­de. „Dann trau­ert man sei­nen ei­ge­nen Sa­chen nach. Das ist nicht Sinn der Sa­che.“ 
Ist man bei man­chen Stü­cken un­si­cher, zieht man sie vor der Ver­an­stal­tung am bes­ten noch mal ei­nen Tag lang an, emp­fiehlt Plos. „Und dann ganz ehr­lich zu sich selbst sein, ob man das noch tra­gen möch­te oder nicht.“ Der Vor­teil des gründ­li­chen Aus­sor­tie­rens: Wer an­schlie­ßend ei­nen bes­se­ren Über­blick über den In­halt des ei­ge­nen Klei­ders­chranks hat, er­leich­tert sich auch die Aus­wahl der Stü­cke, die man vom Tausch mit nach Hau­se brin­gen will.

3. Neu­es aus­pro­bie­ren

„Ich fin­de, ein Klei­der­tausch ist ei­ne su­per Me­tho­de, um sein Re­per­toi­re zu er­wei­tern“, sagt Stil­be­ra­te­rin Plos. Ihr Tipp des­halb: Vor Ort ruhig auch zu Stü­cken grei­fen, die sich vom bis­he­ri­gen In­halt des ei­ge­nen Klei­der­schranks ab­he­ben. „Ge­ra­de beim Klei­der­tausch hat man die Frei­heit, Din­ge zu pro­bie­ren, die ei­gent­lich nichts kos­ten. Und man soll­te sich die­se Frei­heit her­aus­neh­men und sa­gen: Ich pro­bie­re ein­fach in Ru­he zu Hau­se, ob ich das mag oder nicht mag.“ Ist letz­te­res der Fall, kön­ne man das Stück bei der nächs­ten Ver­an­stal­tung ja wie­der in die Run­de ge­ben.
Ein Tipp der Stil­be­ra­te­rin: sich am kind­li­chen Ver­klei­den ori­en­tie­ren, um den ei­ge­nen Stil wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

4. Erst füh­len, dann spie­geln

Ge­fällt mir das Stück, steht es mir – und soll es Teil mei­ner Gar­de­ro­be wer­den? Fra­gen, die sich nicht nur bei ei­nem Klei­der­tausch stel­len. Um sie zu be­ant­wor­ten, rät Plos, neue Stü­cke nicht di­rekt vor dem Spie­gel an­zu­pro­bie­ren, sond­ern sich erst ein­mal aufs Füh­len zu kon­zen­trie­ren und sich zu fra­gen: „Ent­spricht mir diese Hap­tik? Ge­fällt mir, wie sich das an­fühlt?“ So be­kom­me man ein Ge­spür da­für, ob man das je­wei­li­ge Klei­dungs­stück auch tat­säch­lich gerne an­hat.
An­schlie­ßend kann man sich dann in grö­ße­rer Ent­fer­nung vor ei­nen Spie­gel stel­len, rät Plos. Und sich fra­gen: „Möch­te ich so aus­se­hen oder nicht? Zeigt das eine Sei­te von mir, die ich bis­her ver­bor­gen hielt oder passt das gar nicht zu mir?“ 

5. Übung macht den Meis­ter

Auch wenn man viel­leicht nicht di­rekt et­was Pas­sen­des fin­det: Öf­ter mal zu Klei­der­tausch­ver­an­stal­tun­gen zu ge­hen, kann sich loh­nen. Viel­leicht gibt es beim nächs­ten Mal ei­ne pas­sen­de­re Aus­wahl für ei­nen selbst – oder man geht for­scher an die Sa­che ran. Denn: „Am An­fang ist man oft zu zu­rück­hal­tend“, sagt Plos. Oder man grei­fe zu viel da­ne­ben. „Und ir­gend­wann pen­delt sich das dann ein.“ 
Ihr Tipp: Sich nicht zu sehr dar­auf ver­stei­fen, so­fort ein neu­es Lieb­lings­stück mit nach Hau­se neh­men zu wol­len. „Nicht ver­ges­sen, dass das ja kein ern­stes The­ma ist und et­was Freu­di­ges sein soll.“

Autorin

Pia Marie Wenholz

Pia Marie Wenholz

Pia Marie Wenholz ist Mit­­a­r­bei­­te­­rin der Öffent­lichen Olden­burg. Sie ist ver­ant­wort­lich für den Be­reich Pres­se und Kommu­ni­ka­tion.

Mail an "Wir sind Nähe"

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