Kultur & Sport

10 jährige Erfolgsgeschichte erneut zu Gast

18. Februar 2025

World Press Photo Ausstellung im Oldenburger Schloss.

Vom 15. Februar bis 16. März 2025 öffnet das Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg seine Pforten für die Ausstellung „World Press Photos 2024“. Bereits zum zehnten Mal sind die besten Pressefotos der Welt zu Gast in der Huntestadt und lassen die Besucherinnen und Besucher in die bewegenden Geschichten hinter den Bildern eintauchen.

Die Ausstellung zeigt eine beeindruckende Auswahl von rund 130 preisgekrönten Fotografien aus dem renommierten Wettbewerb der World Press Photo Foundation. In einer eindrucks-vollen Sonderschau werden zudem 50 Bilder der „Everyday Projects“ gezeigt. Sie widmet sich der Faszination, wie der Sport Menschen weltweit zusammenbringt und begeistert.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht jedoch das "Pressefotos des Jahres", das aus über 60.000 Fotografien aus 130 Ländern von rund 4.000 Fotoreportern und –reporterinnen seitens der Jury in vier Kategorien ausgewählt wird: Einzelfoto, Fotoserie, Fotoreportage und das offene Format. So erhielt in der Kategorie „Einzelfoto – Südostasien und Ozeanien“ der Fotograf Eddie Jim den „World Press Photo Award“ für seine Aufnahme „Fighting, not sinking“, das auf der Fidschi-Insel Kioa entstanden ist und auf die Probleme der Küsten- und Meeresspiegelverän-derungen hinweist.

Die Geschichte des Wettbewerbs reicht übrigens bis ins Jahr 1955 zurück, als die World Press Photo Foundation in Amsterdam den internationalen Wettbewerb für Fotojournalismus ins Leben rief. Seit den 1960er Jahren touren die Siegerfotos in einer Wanderausstellung, die mittlerweile in über 100 Städten in rund 50 Ländern Station gemacht hat. In Oldenburg ist sie Dank der Initiative der Agentur Mediavanti seit 2016 fester Bestandteil des kulturellen Lebens.

Besonders beeindruckend ist die begleitende Sonderausstellung „Everyday Projects“, die bereits zum sechsten Mal die World Press Photos im Oldenburger Schloss bereichert. Kuratiert in Zusammenarbeit mit dem global agierenden Fotografenkollektiv „The Everyday Projects“ (@everydayeverywhere) richtet die Ausstellung den Blick Athletinnen und Athleten aus aller Welt und ihre große Leidenschaft.

Sieben Fotografinnen und Fotografen haben dokumentieren, wie der Sport den Menschen Hoffnung geben und verbinden kann. So trainieren bspw. Kriegsveteranen aus der Ukraine in Kiew hochmotiviert für die Invictus Games. In Sarawak im malaysischen Teil der Insel Borneo verfolgt das Publikum gebannt ein Drachenbootrennen auf dem Kuching River, dessen Tradition bis ins Jahr 1872 zurückreicht. Dies sind nur zwei ausgewählte Reportagen. In der Ausstellung erwartet die Besuchenden ein Brückenschlag von Südostasien bis nach Südamerika, von Osteuropa über den Nahen Osten bis in den Süden Afrikas.

Das vielfältige Begleitprogramm zur World Press Photo Ausstellung bietet in gewohnter Weise zahlreiche spannende Einblicke. Führungen mit Museumspädagogen beleuchten die Hinter-gründe der preisgekrönten Fotografien. Mit Unterstützung der Stiftung Teilhabe wurde ein spezielles Angebot an inklusiven Führungen für Menschen mit Sehbehinderungen ausgearbeitet. Ebenso die Führungen mit einer Gebärdendolmetscherin sorgen für Barrierefreiheit.

Und es wird erstmals zwei „Stille Dienstage“ geben, die sich an geräuschsensible Personen richten. Sonntagsmatineen, Workshops, Filme, Vorträge, Improtheater u. v. m. runden dieses Ausstellungsjubiläum ab.

Die World Press Photo Ausstellung 2024 im Oldenburger Schloss verspricht einmal mehr, den Besucherinnen und Besuchern die Bandbreite menschlicher Emotionen und die Vielfalt globaler Herausforderungen eindrucksvoll vor Augen zu führen.

Gerne hat sich die Kulturstiftung der Öffentlichen Oldenburg an diesem großartigen „Ausstellungshighlight“ beteiligt.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.landesmuseum-ol.de/ausstellungen/world-press-photo

Landesmuseum Kunst & Kultur
Schloss Schloßplatz 1
26122 Oldenburg

Öffnungszeiten
Di - So 10-18 Uhr

 Fotos: Gabriele Mesch

Das Online Magazin „Wir sind Nähe“
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Autor dieses Beitrags

Gabriele Mesch

Gabriele Mesch ist Ge­schäfts­füh­re­rin der Kul­tur­stif­tung der Öffent­lichen Oldenburg.

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